Rückweiler

Natürlich!

Konstituierende Sitzung OB und Beigeordnete 19

Die Gemeindevertretung ist komplett: Nach der erfolgreichen Urwahl im Mai wurde Lutz Altekrüger (Mitte) im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats für weitere fünf Jahre zum Ortsbürgermeister ernannt. Für den Berufsoffizier ist es die zweite Amtszeit. Dieter Keller (links) wurde zum ersten Beigeordneten gewählt, Manuel Lambert zum Zweiten Beigeordneten. Mit einem Klick auf "Weiterlesen" öffnet sich der ausführlich NZ-Bericht zur Sitzung. Darin informiert der Ortsbürgermeister über laufende und anstehende Projekte im Dorf. Außerdem ist dort ein Foto mit den aktuellen Ratsmitgliedern eingestellt (Marco Gutendorf war bei der Aufnahme abwesend).

Konstituierende Sitzung Ratsmitglieder 19

Lutz Altekrüger startet in zweite Amtszeit als Rückweilerer Bürgermeister

Von unserem Mitarbeiter Benjamin Werle

Rückweiler. Bei der konstituierenden Sitzung in Rückweiler wurde Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger kürzlich für seine zweite Amtsperiode vereidigt. Bei der Urwahl wurde er ohne Gegenkandidat mit 87,08 Prozent der Stimmen in der Spitzenposition bestätigt. Mit der NZ sprach Altekrüger über seine Erfahrungen als Dorfchef und aktuelle Projekte. Als Erster Beigeordneter stehen ihm Dieter Keller und als Zweiter Beigeordneter Manuel Lambert zur Seite.

Hohe Zufriedenheit signalisierten die Rückweilerer Einwohner Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger bei den Kommunalwahlen im Mai. Fast 90 Prozent aller abgegebenen Stimmen unterstützten eine zweite Amtsperiode von ihm. „Das Ergebnis freut mich natürlich sehr. Ich habe in den vergangenen fünf Jahren viele spannende Erfahrungen gemacht. Deswegen habe ich mich auch zur Wiederwahl gestellt“, bekundet Altekrüger, der es als Bundeswehroffizier gewohnt ist, die Dinge in die Hand zu nehmen. „Ich habe große Freude am Gestalten. Angefangene Projekte will ich jetzt auch erfolgreich zu Ende bringen“, sagt der 56-Jährige.

Und davon gibt es in Rückweiler zurzeit einige: Das größte und wichtigste ist mit Sicherheit das Dorfgemeinschaftshaus, besser bekannt als Jugendheim. In der ersten Amtsperiode von Altekrüger erwarb die Kommune die Immobilie mit Parkplatz nach langem hin und her für rund 90.000 Euro von der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu (die NZ berichtete). „Das Dorfgemeinschaftshaus ist von zentralem Stellenwert für die Einwohnerschaft und die Vereinskultur. Kleinere und größere Feste und Zusammenkünfte werden regelmäßig dort abgehalten“, erläutert der Ortsbürgermeister.

Künftig sollen das Gebäude und auch Teile der Außenanlage modernisiert werden. So wurde kürzlich vom Gemeinderat ein Architekturbüro aus Idar-Oberstein beauftrag, einen Plan für dringend notwendige und mögliche weitere Maßnahmen zu erstellen. Bereits jetzt steht fest, dass im Außenbereich zur Hinterseite des Gebäudes eine Bühnenanlage entsteht, die mit 2.000 Euro von der OIE bezuschusst wird. Rund 50 000 Euro sind im aktuellen Budget für Unterhaltungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus eingestellt.

Als wichtige Maßnahmen nannte Altekrüger auch die Straßensanierung, das Sportfeld und die Umgestaltung des Friedhofes. Dort rollte mehrere Wochen lang der Bagger. Angelegt wurden eine Urnensteele und ein Urnengrabfeld. Der Kostenrahmen beläuft sich etwa 20.000 Euro. Tiefer in die Tasche greifen muss die Kommune bei der Instandsetzung von lädierten Straßen. Die Asphaltstrecke „In den jungen Feldern“, die etwa parallel zur A62 vor Hahnweiler am Erntekreuz vorbeiführt, wurde für rund 50.000 Euro bereits ausgebessert. Etwa die doppelte Summe muss die Gemeinde für die Reparatur der Schulstraße berappen. „Da es sich dabei um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, werden keine Ausbaubeiträge für die Anwohner fällig“, erläutert der Ortschef. Neben Ausbesserungen an der Asphaltdecke wird dort auch beidseitig die Bordsteinanlage erneuert.

Verkauft oder verpachtet werden soll das Sportplatzgelände. Von den Einnahmen könnte beispielsweise ein modernes Kleinspielfeld für verschiedene Sportarte und alle Generationen finanziert werden, schwebt es Altekrüger vor. Komplettiert wird der Rückweilerer Gemeinderat, der in den kommenden Tagen über den Abschluss oder die Fortschreibung des Dorferneuerungsprogrammes berät, von Tobias Schäfer, Andreas Müller, Thorsten Schneider, Jürgen Schwan, Marco Gutendorf und Kerstin Müller. (bw)

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